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Generalversammlung 2019

18. März 2019

Ehrenoberstwürde zum Dank für Heinz Bölter
 

Esbeck – Gleich zweimal Applaus und Standing Ovations gab es am Samstag bei der Generalversammlung des Esbecker Schützenvereins. Und zwar für Oberst Heinz Bölter, der nach 17 Jahren sein Amt in, wie er betonte, „jüngere Hände“ legen möchte, und für Norbert Schulte, der nach 30 Jahren als Rendant ebenfalls in den „Vorstandsruhestand“ tritt. Die Wahlen standen an diesem Abend im Mittelpunkt der sehr gut besuchten Versammlung im Treffpunkt Esbeck.

 

In geheimer Wahl entschieden sich die Mitglieder dabei mit großer Mehrheit für Marc Schulte als neuen Oberst. Dirk Wiesemann wurde als zweiter Vorsitzender im Amt bestätigt. Einstimmigkeit herrschte auch bei der Wahl des neuen Rendanten. Robert Schulte wird nunmehr die Aufgaben seines Onkels Norbert Schulte übernehmen. Im Amt bestätigt wurde unterdessen Hauptmann Andreas Kleine. Gleiches galt für die beiden Beisitzer Florian Wilkmann und Lukas Naber.

 

Moritz Dickhut wird Stefan Schweins als neuer Presseoffizier ablösen. Stefan Schweins übernimmt derweil die Aufgabe des Schriftführers. Das entschied die Versammlung in offener Wahl. Ebenso wie die Ernennung von Mark Erig und Christian Schober als Offiziere zbV (zur besonderen Verwendung).

 

Eine Überraschung gab es im Verlauf der Schützenversammlung für die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder. Marc Schulte übernahm gleich eine seiner ersten Amtshandlungen, indem er seinen Vorgänger mit einer Urkunde ehrte und ihn damit zum Ehrenoberst auf Lebenszeit ernannte. Mit herzlichen Worten dankte er Heinz Bölter für seinen unermüdlichen Einsatz. Er sei 2001 ins kalte Wasser geworfen worden, als er kurz vor dem damaligen Kreisschützenfest den Vorsitz übernommen und die Aufgabe mit Bravour gemeistert habe. Und auch Norbert Schulte wurde geehrt. Er erhielt die Auszeichnung zum Ehrenmajor auf Lebenszeit.

 

Die Esbecker Schützen sind also gut aufgestellt und können sich über zu wenig Nachwuchs nicht beklagen. Heinz Bölter hatte in seinem letzten Jahresbericht die „starke Jungschützenabteilung“ ganz besonders hervorgehoben. Er selbst schien ob seiner eigenen Entscheidung, das Amt des Oberst abzugeben, doch etwas gerührt: „Es ist nicht leicht nach so vielen Jahren, aber es ist wichtig, dass jüngere Leute mit neuen, kreativen Ideen kommen.“ hewi

 
Quelle: Der Patriot vom 18.03.2019
Foto: Wissing